Schülerstation, gute Idee?

Die Schülerstation im Sophienhaus

Bei der Schülerstation übernehmen Auszubildende der Altenpflege für eine gewisse Zeit eine gesamte Wohnetage im BETHANIEN SOPHIENHAUS. Ihr wollt bestimmt genauer wissen, welche Position ich bisher übernommen habe, wie ich mich in solch einer Situation allein unter Schülern fühle und wie mein Gesamteindruck zu diesem Projekt bisher aussieht? Seid gespannt und lest weiter …

Seit dem 08.02.17 bin ich Teil der Schülerstation im BETHANIEN SOPHIENHAUS. Dort gestalten die Auszubildenden den Tagesablauf, kümmern sich um die Dienstpläne im Krankheitsfall, teilen sich gegenseitig die Wohnbereiche auf sowie auch die Schichtleitung ein. Die Schichtleitung übernimmt nicht nur das „Sagen“, sondern trägt auch das „Cheftelefon“ und ist der Ansprechpartner für alle Fragen und Antworten.

Der erste Tag auf der Schülerstation

Mein erster Tag begann mit einem Spätdienst und ganz viel Nervosität. Gemeinsam mit zwei Mitschülern fuhr ich nach Berlin Steglitz ins BETHANIEN SOPHIENHAUS. Auf der Wohnetage angekommen, stellten wir uns dem Frühdienst und denen dort anwesenden Praxisanleitern vor.

Eigentlich ist es wie immer. Man kommt als Schüler um 12:45 Uhr zum Dienst und es geht gleich los mit Mittagessen verteilen. Doch einen Unterschied gab es dieses Mal. Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt keinen von den dort lebenden Bewohnern, demzufolge auch nicht ihre Bedürfnisse, Vorlieben, Abneigungen, Diagnosen und Allergien.

Erste Aufgabe: Mittagessen verteilen

Der Spätdienst wurde in die jeweiligen Wohnbereiche eingeteilt. Ich ging in den „Rosengarten“. Gemeinsam mit anderen Auszubildenden lief ich mit dem Mittagswagen über den Flur und fragte jeden Bewohner dieser Seite, welches der zwei Menüs sie gerne hätten.

Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen kannte, füllte ich die Teller und zwei andere Schüler, brachten diese zu den entsprechenden Bewohnern. Praxisanleiter schauten uns dabei immer über die Schultern und schwiegen, stellten zwischendurch ein paar Fragen, hielten sich prinzipiell aber zurück.

Vertraute Stimmen und Gesichter geben Mut

Während ich fleißig die Teller mit warmen Speisen füllte, überraschten mich zwei vertraute Stimmen hinter meinem Rücken mit gutem Zureden. Es stellte sich heraus, dass es zwei ehemalige Praxisanleiter von mir aus meinem Krankenhauseinsatz im 2. Lehrjahr waren. Ich war sehr überrascht, aber auch erfreut vertraute Gesichter zu sehen.

Wie mein erster Spätdienst auf der Schülerstation genau abgelaufen ist, erfahrt ihr im nächsten Beitrag!

3 Gedanken zu „Schülerstation, gute Idee?“

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