Wie mein Umfeld auf meinen Beruf als Altenpflegerin reagiert!

Vieler meiner Freunde haben totalen Respekt, dass ich die Ausbildung als Altenpflegerin mache. Die meisten von ihnen haben einen negativen Eindruck, deshalb möchten sie den Beruf nicht ausüben.

Es ist körperliche Last und man muss sehr viel Geduld aufbringen. Es sei schon stressig genug, ihr eigenes Leben zu führen und dann noch die Verantwortung für einen weiteren Menschen aufbringen zu müssen, wäre für ihnen zu viel.

Angst vor dem alt werden

Zitat: „Lang leben will jeder, aber alt werden will keiner.“ Alle meine Freunde haben Angst alt zu werden. Sie verbinden es damit, in einem Pflegeheim und mit viel Leid zu leben. Diese Angst haben viele Menschen, aber ich finde es kommt auf die Einstellung an.

Berufsalltag einer Altenpflegerin

Ich verstehe, dass der Beruf als Altenpflegerin eine ganz schöne Herausforderung mit sich zieht. Besonders wichtig ist es, als Pflegefachkraft ein Gleichgewicht zum Berufsalltag zu finden. Der hohe Leidensdruck der Bewohner kann einen manchmal sehr beeinflussen. Die Pflegefachkraft muss lernen, dem Leidensdruck standzuhalten und die innere Balance zu finden. Generell muss man den Berufsalltag vom privaten Leben trennen und unterscheiden können.

Herausforderungen die eine Pflegefachkraft bewältigen muss:

  • Vertrauen aufbauen und Verständnis zeigen
  • die Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen verstehen
  • Bewohner beobachten und Hilfestellung gewährleisten

Alles erfordert sehr viel Geduld und Verantwortung, denn man weiß, der Bewohner kann seine Aufgaben und Pflichten im Alltag nicht mehr umsetzen. Es kommt auch vor, dass Pflegefachkräfte vor der Aufgabe stehen, wenig Zeit zu haben. Dies zieht sehr viel Druck und Stress mit sich. Daher ist es wichtig, als Pflegefachkraft seine Zeit richtig einzuteilen und zu wissen, was man besonders bei der Vor- und Nachbereitung beachten sollte.

Das Schönste an diesem Beruf ist es, wenn man einfach Zeit für die Bewohner hat und man jedem einzelnen das Gefühl vermitteln kann, dass er nicht wertlos sondern einmalig und einzigartig ist.

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