Meine Probezeit in der Ausbildung

Zu Beginn deiner Ausbildung gibt es eine Probezeit von sechs Monaten. Diese Zeit dient dem Arbeitgeber und auch dir, sich näher kennenzulernen und herauszufinden, ob der Beruf für dich geeignet ist. Heute möchte ich von meiner Probezeit berichten und dir gerne einige hilfreiche Tipps und Tricks geben, um die Probezeit möglichst problemlos zu absolvieren.

Während der Probezeit geht es darum, wie wichtig du deine Ausbildung nimmst. Hört sich nicht so leicht an, aber du brauchst keine Angst davor  haben. Denn wenn du etwas willst, dann schaffst du das auch! In der Probezeit geht es nur darum, dass du die Zeiten, Aufgaben und Verordnungen einhältst, die dir deine Kollegen und Lehrer zuweisen.

Probezeit -Einführung in das Berufsleben

Meine Probezeit in der Ausbildung fing im Dementen-Wohnbereich an. Ich hatte das gefühl, dass meine Mentorin die Absicht hatte mich schnell an meine Grenzen zu führen. In einem Gespräch hat sie mir erklärt, wie wichtig der Beruf als Altenpflegerin ist und erzählte mir ihre Ansichten aus ihrer Ausbildungszeit. Ihrer Meinung nach ist die Ausbildung heute viel angenehmer als damals. Es ist wichtig, die Bewohner mit Würde und Respekt zu behandeln. Und der Beruf ist mir persönlich sehr wichtig! Der Sinn darin liegt, den Nächsten mit Liebe zu begegnen.

Ich selbst hatte einige Probleme in der Probezeit. Es fehlte mir oft an  Eigeninitiative. Die Fehler, die ich gemacht habe, sind mir mit der Zeit bewusst geworden. Damit dir nicht das selbe passiert, gebe ich dir hier paar Hinweise:

Regelmäßig den Arbeitsplan checken

Wichtig ist es auf jeden Fall, deinen Arbeitsplan regelmäßig anzuschauen. Somit weißt du immer, wann du genau erscheinen musst. Denn es kann vorkommen, dass sich der Arbeitsplan ändert. Den einen Tag dachte ich, dass ich frei habe, dabei musste ich arbeiten. Das ist mir insgesamt dreimal passiert.

Panita checkt ihren Dienstplan
Panita checkt ihren Dienstplan

Was ist, wenn du mal krank bist?

Für den Fall, dass du krank wirst, solltest du dich rechtzeitig abmelden. Rufe deshalb in deinem Wohnbereich an. Wenn du am gleichen Tag zum Arzt gehst, gebe in jedem Fall bescheid, wie lange du krank geschrieben bist.
Melde dich auch auf deinem Wohnbereich, wenn es dir wieder besser geht und du deinen nächsten Dienst wieder antreten kannst.

Achte auf Ordnung und Sauberkeit

Achte darauf, dass die Räume immer sauber und ordentlich verlässt. Sind die Gardinen korrekt? Ist das Bett wirklich sorgfältig gemacht und steht es gerade?
Beim Mittagessen legst du am besten im Vorfeld Besteck und Servietten hin und stellst auch Getränke für alle Bewohner bereit, die an dem Tisch sitzen werden.  Achte auch auf den Kleiderschutz! Wenn du das Essen verteilst, zieh dir eine Schürze an!

Auf jeden Fall ist es nicht leicht, als Anfänger alles zu können. Das kann man auch gar nicht und durch Fehler lernt man immer dazu.

Wichtige Tipps für die Schule

Für die Schule ist es wichtig, dass du deine Anwesendheit bestätigen lässt. Sowohl auf der Arbeit und auch in der Schule. Achte darauf, dass du nicht so oft fehlst. Du darfst maximal 60 Tage entschuldigt fehlen. Solltest du mehr Tage fehlen, darfst du deine Prüfung nicht ablegen.

In der Schule habe ich keine großen Probleme. Es gibt vier Lernfelder nach denen du unterrichtest wirst:

  1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
  3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
  4. Altenpflege als Beruf
Panita macht sich Notizen
Panita macht sich Notizen

Am Anfang ist alles noch relativ einfach. Bis du zu dem Punkt kommst, den Überblick zu verlieren. Mit der Zeit kommen immer mehr Inhalte auf dich zu. Da du aber auch arbeiten gehst, schaffst du bei Faulheit deine Aufgaben nicht und kommst nicht mehr hinterher. Deshalb ist es wichtig, dass du dich schon von Anfang organisierst.

Ich bin mit meinen bisherigen Klausuren voll zufrieden.

Meine Beurteilung im Wohnbereich habe ich mit 1,8 abgeschlossen. Ich habe die Probezeit bestanden und freue mich sehr darüber.

In der Schule kommen nun noch Referate, Klausuren, Praxisbesuche und der Jahresbericht dazu. Ich habe sehr viel zu lernen. Also drückt mir die Daumen, dass ich alles gut schaffe.

Ein Gedanke zu „Meine Probezeit in der Ausbildung“

  1. Liebe Panita,
    ihr Beitrag ist sehr selbstkritisch und liebevoll geschrieben. Sie haben einen riesen Sprung im letzten Jahr gemacht, was mich sehr freut. Machen Sie weiter so-Sie werden eine tolle Altenpflegerin – davon bin ich überzeugt 🙂
    Herzliche Grüße von Ihrer PDL

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