Abschlussprüfungen: Bald ist es vollbracht!

Ende Juni 2017 hatte ich meine Abschlussprüfungen. Es war eine ziemlich anstrengende und auch aufregende Zeit für mich. Du möchtest wissen, wie die Prüfungen für mich gelaufen sind und was ich für Erfahrungen gesammelt habe? Dann ließ weiter.

Abschlussprüfungen Teil 1

Beginnen wir mit der ersten aller Abschlussprüfungen – der praktischen Prüfung. Diese fand für mich am 26.06.17 um 8 Uhr statt. Als Schüler erfährst du einige Wochen vor den Prüfungen wie alles ablaufen wird. Ich erfuhr, an welchem Tag meine Prüfung stattfinden soll und welche Prüfer dabei sein werden.

Ein Tag vor der praktischen Prüfung

Einen Tag vor der Prüfung musste ich um 8 Uhr in der Schule sein und mir den Umschlag abholen, wo drin steht welchen Bewohner ich zur Prüfung haben werde.

Für diesen Bewohner musste ich mir einen Teil für die Behandlungspflege und einen für die Beschäftigung überlegen. Alles sollte auf den Hilfebedarf des Bewohners angepasst sein. Gleich nachdem ich mir den Umschlag von der Schule abholte, bin ich in mein Haus – den BETHANIEN HAVELGARTEN – gefahren. Dort wurde alles für die Prüfung am nächsten Tag vorbereitet.

Mit meinem Laptop und ganz viel Motivation suchte ich mir eine ruhige Ecke im Haus, in der ich alles sorgfältig vorbereitete. Meine Praxisanleiterin war ebenfalls vor Ort und stand mir an diesem Tag auch zur Seite.

Geschafft – um ca. 21 Uhr hatte ich dann alles erledigt und konnte nach Hause gehen, um für die bevorstehende Prüfung noch eine Mütze Schlaf zu ergattern.

Prüfungstag – Nervosität ohne Ende

6 Uhr am nächsten Morgen – der Wecker klingelte und es war Zeit zum Aufstehen. Motiviert und doch etwas nervös machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Gemeinsam mit meiner Praxisanleiterin bin ich noch einmal alles durchgegangen. Sie zeigte mir bestimmte Atemübungen, um meine Nervosität etwas zu zügeln. Gegen 8 Uhr trafen die Prüfer ein. Es waren zwei Lehrer von meiner Berufsschule.

Als ich die Prüfer sah, war ich schon etwas erleichtert. Beide wirkten gut gelaunt und begrüßten mich freundlich mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Dann ging es auch schon los. Zuerst wurde ich gefragt, ob ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, die Prüfung zu absolvieren. Das war ich natürlich. Als erstes stellte ich den Prüfern den Bewohner vor damit jeder wußte, um wen es sich handelt.

Mitten in der Prüfung – die Nervosität sinkt

Mitten im Redefluss merkte ich, wie mich die Nervosität verließ und dann verlief alles reibungslos. Nach etwa 90 Minuten war die Prüfung vorbei. Die Prüfer setzen sich zusammen, um eine Note ermitteln. 20 Minuten später wurde dazu gerufen. Mein einziger Gedanke in diesem Moment war: „Lisa, alles ist gut gelaufen. Niemand ist perfekt, aber ich sollte täglich daran arbeiten, mein Bestes zu geben!“

Bestanden oder nicht?

In dem Endgespräch wurde noch einmal reflektiert, was gut und was schlecht gelaufen ist. Als mir die Prüfer dann mit einem dicken Lächeln ins Gesicht schauten und sagten: „Gratulation zur bestandenen Prüfung!“, da fiel mir ein Stein vom Herzen. Endlich war es vorbei 🙂 Am Ende des Tages bin ich mit einer guten 2 nachhause gegangen. 🙂

Im nächsten Beitrag berichte ich euch dann von der schriftlichen Prüfung und wie diese für mich gelaufen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *