Mündliche Prüfung – Die letzte von allen

Am 20.07.17 stand für mich die letzte aller Prüfungen an – die mündliche Prüfung. Wie der Name schon sagt, muss man hierbei permanent reden. Solange, bis einem der Mund weh tut.

Auch diese Prüfung fing für mich um 8 Uhr an. Mit noch mehr Nervosität ging es zur Schule, denn vor anderen zu sprechen, war noch nie so mein Ding. Aber auch das gehört nun mal dazu.

Vorbereitungszeit vor der mündlichen Prüfung

Ich wurde von meinem Schulleiter in den Vorbereitungsraum gerufen. Auf einem Tisch lag der Umschlag mit einem Fallbeispiel darin, welches ich bearbeiten sollte. Bei mir ging es um Diabetes mellitus. Ich war erleichtert, denn für dieses Thema hatte ich gut gelernt. Die Prüfung war in vier Lernfelder eingeteilt, welche ich in meinem Fallbeispiel erkennen und heraus arbeiten sollte. Für die Vorbereitungszeit standen mir genau 30 Minuten zur Verfügung.

Während der Vorbereitungszeit saß in meinem Raum eine ehemalige Lehrerin, die darauf achtete, dass ich wirklich auschließlich an meinem Fallbeispiel arbeitete und nicht schummelte.

Ablauf der Prüfung

Nach den 30 Minuten wurde ich in den Prüfungsraum gebracht, wo drei Lehrer, ein Protokollant und der Schulleiter auf mich warteten. Vor diesen Personen musste ich meine Prüfung ablegen.

Auch dieses Mal wurde ich wieder gefragt, ob ich mich gesundheitlich in der Lage fühle, diese Prüfung zu absolvieren. Dann hatte ich wieder 30 Minuten Zeit, um alles vorzustellen, was ich zuvor ausgearbeitet hatte. Anschließend konnten mir die Lehrer noch Fragen stellen. Ich war sehr nervös, weil die Lehrer mich permanent angestarrt haben. Auch wirkten sie ein bisschen genervt. Das lag wahrscheinlich daran, weil die Lehrer insgesamt drei Klassen prüfen mussten und das war bestimmt sehr anstrengend. Das spürte ich.

Nach der halben Stunde war die Prüfung auch schon vorbei und alle anwesenden Personen berieten sich, um meine Note zu ermitteln. Nach „langen“ 5 Minuten war es soweit. Ich erhielt die wohl großartigste Nachricht seit langem „Ausbildung erfolgreich bestanden“.

Zeugnisausgabe und Abschlussfeier

Bereits einen Tag später erhielten die meisten ihr Zeugnis, darunter auch ich. Mit einem guten Abschluss habe ich meine Ausbildung erfolgreich beendet. Gemeinsam mit allen Lehrern, Angehörigen, Verwandten und Freunden, die an diesem Tag anwesend waren, wurde der Abschluss gefeiert. Es gab Bratwurst, Sekt, Naschereien und ganz viel gute Laune.

Ich habe an diesem Tag noch einmal die Chance genutzt und mit meinen nun ehemaligen Lehrern Fotos geknippst, als Erinnerung an eine wunderbare Zeit. Am Abend habe ich dann mit Freunden noch einmal auf die bestandene Ausbildung angestoßen und den Tag ausklingen lassen.

Wie geht es weiter mit mir?

Die anstrengende, aber auch schöne Zeit der Ausbildung ist nun vorbei und ich bin eine Pflegefachkraft. Der BETHANIEN HAVELGARTEN, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe, ist nun auch meine tagtägliche Arbeitsstätte geworden. Von den ersten Tagen als gelernte Pflegefachkraft werde ich euch hier demnächst berichten.

2 Gedanken zu „Mündliche Prüfung – Die letzte von allen“

  1. Liebe Lisa-Marie,
    ich wünsche Ihnen allzeit herzliche Bewohner , Mitarbeiter und Angehörige und freue mich auf weitere spannende Berichte…denn jetzt geht’s erst richtig los 🙂

    Alles Liebe wünscht Ihnen,
    Marlen Gamlin

  2. Toll!!! Herzlichen Glückwunsch an Sie Frau Wierschke und viel Spaß als Pflegefachkraft. Wir freuen uns, dass Sie weiter bei uns tätig sind!
    Viele Grüße, Christian Lust

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